40BLOXX, Vienna, 2013
Pop-Up-Shopping-Mall made of 40“ Fright Container

Die Idee des mobilen Raumes ist nicht ganz neu – ganze Utopien fußen auf dem Traum des Raumes aus der Wunderlampe die einen Gegenentwurf zu unseren statischen Städten darstellen. Designgruppen wie Archizoom, Superstudio, Archigramm und viele mehr haben zu der Idee des mobilen Raum eine ganz neue Ästhetik geschaffen. Es wurden nur wenige Ideen verwirklicht. Was gewiss ist, ist dass die Sehnsucht nach mobiler Architektur ungebrochen ist und bleibt.
Und so treten auch wir mit dem Projekt 40 Bloxx in die Fusstapfen unser avantgardistischen Vordenker, lassen alle Bedenken hinter uns um wieder offen Potenziale der Stadt durch flexible, mobile Architekturen neu zu denken. Und vorallem diesen Gedanken derart zu verfeinern, dass dieser real werden kann.
Der Name 40 Bloxx nimmt Bezug auf die Abmessungen des von uns verwendeten Frachtcontainer. Er ist mit 40 Fuß der größte Frachtcontainer, der noch auf allen Straßen ohne größeren Aufwand transportiert werden kann. Da der mobile Raum viele Aufstellorte, Aufstellkonfigurationen und Nutzungen ermöglichen soll, nimmt der Innenausbau sowie die Erschliessung darauf Rücksicht. Ganz im Sinne von Prototypen und eines neutralen Raumes ist der gesamte Innenraum mit geschliffenen Aluminiumplatten verkleidet. Flexible Möblierungen können in die Wände je nach Bedarf eingehängt werden. In seiner kleinsten Aufstellungsvariante, 6 Container die L-förmig aufeinander gestapelt werden, funktionieren die Container als Parasit der sich an die bestehende Umgebung andockt. In seiner größten Ausformulierung – geplant sind bis zu 50 Container – wird der Cluster zu einer autarken Megastruktur – im Sinne der Metabolisten, die sich über die bestehende Stadtstruktur legt und selbst zum Event wird.